Der tanzende Widerstand? Körper, Kunst und Rechtsruck
3. März, 19:00–20:30 Uhr
Kant_ine VierZehn (Sargfabrik), Goldschlagstraße 169, 1140 Wien, Österreich
Eintritt frei!
Anmeldung erbeten: bit.ly/philocafe
Inspiriert von Pier Paolo Pasolinis Gedicht "Gramscis Asche" lädt dieses philosophische Café zu einer Diskussion über die aktuellen politischen Verschiebungen in der Arbeiter:innenschaft ein. Gemeinsam mit dem Choreografen und Theoretiker Michael Turinsky erörtern wir die sozialen und kulturellen Faktoren, die zu dieser Entwicklung beitragen.
Michael Turinsky ist bekannt für seine tiefgehenden Analysen gesellschaftlicher Phänomene und deren ästhetischer Darstellung. Seine Arbeiten thematisieren oft die Spannung zwischen Politik und Ästhetik sowie die spezifische Erfahrung des behinderten Körpers im Spannungsfeld von Zeitlichkeit, Sichtbarkeit und Affekt.
Wie beeinflussen kulturelle Narrative die politische Ausrichtung der Arbeiter:innenklasse?
Welche Rolle spielen Intellektuelle in der Reflexion und Kritik dieser Entwicklungen?
Was können wir aus historischen Texten für das heutige Verständnis politischer Dynamiken lernen?
Welche Perspektive eröffnet Turinskys körperbasierte Praxis für die politische Dimension von Behinderung und Sichtbarkeit?
Kommt und diskutiert mit uns. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!